Manchmal braucht es kein Flugticket nach London, keine Netflix Serie im Hintergrund und kein opulentes Kostüm. Manchmal reicht ein Spaziergang nach Nymphenburg. Denn ganz ehrlich. Wer einmal vor Schloss Nymphenburg steht, versteht sofort, warum man hier automatisch in eine andere Rolle schlüpft. Ein bisschen Bridgerton. Ein bisschen höfische Eleganz. Ein bisschen Hauptcharakter Energie.
Einmal durch die prunkvollen Räume schreiten
Das Schloss wurde im 17. Jahrhundert als Sommerresidenz der bayerischen Kurfürsten erbaut. Und genau so fühlt es sich auch an. Großzügig. Hell. Opulent. Goldene Verzierungen, riesige Deckenfresken, Spiegel, die das Licht reflektieren. Besonders die Steinerne Halle mit ihrer hohen Kuppel wirkt fast wie eine Filmkulisse. Man läuft durch die Räume und denkt sich unweigerlich: Hier könnte jederzeit ein Ball beginnen. Man muss kein Geschichtsprofi sein, um beeindruckt zu sein. Die Dimensionen allein sprechen für sich. Und ja, wir haben kurz so getan, als würden wir gleich zu einem Empfang eingeladen werden.
Der Schlosspark – Münchens schönste Bühne für lange Spaziergänge
Nach dem kleinen Ausflug in vergangene Jahrhunderte geht es raus in den Schlosspark. Und hier beginnt eigentlich der zweite Akt. Der Park ist riesig. Weite Alleen, kleine Kanäle, versteckte Brücken, ruhige Seen. Je weiter man läuft, desto stiller wird es. Man kann hier locker zwei Stunden spazieren gehen, ohne dass es langweilig wird. Immer wieder tauchen kleine Pavillons auf. Wasser spiegelt den Himmel. Schwäne ziehen ruhig ihre Bahnen. Im Sommer fühlt es sich fast wie ein Picknickplatz für eine königliche Teegesellschaft an. Im Herbst rascheln Blätter unter den Füßen und alles wirkt noch etwas romantischer.
Warum sich ein Besuch im Schloss Nymphenburg lohnt
Für alle, die Architektur lieben
Für alle, die Geschichte spüren wollen
Für alle, die einen langen Spaziergang in München suchen
Für alle, die sich für einen Moment in eine andere Zeit träumen wollen
Schloss Nymphenburg verbindet beides. Innen Prunk und Geschichte. Außen Natur und Weite.
Unser Fazit
Wir sind hingegangen für einen kurzen Museumsbesuch und geblieben für einen langen Spaziergang im Park. Und irgendwo zwischen Deckenfresken und Parkallee haben wir gemerkt, wie gut es tut, einfach mal langsamer zu werden. Manchmal reicht ein Ortswechsel, um sich wie eine Hauptfigur zu fühlen. Wann warst du das letzte Mal in Nymphenburg?
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Ein Beitrag geteilt von Maximilian & Lisa Kraft (@zweidiereisen)

