Igel in Not

Wie ihr den kleinen Stacheltieren helfen könnt und was wir in einer Igelstation gelernt haben

Was macht man eigentlich, wenn man einen Igel findet? Wann braucht er Hilfe und wann sollte man ihn lieber in Ruhe lassen? Wir haben eine Igelhilfe besucht, hinter die Kulissen geschaut und dabei unglaublich viel über die kleinen Stacheltiere gelernt. Und eines können wir euch schon jetzt sagen: Igel haben es heutzutage wirklich nicht leicht.

Eigentlich gehören Igel für uns genauso zum Herbst wie buntes Laub, Kürbisse und gemütliche Abende auf der Couch. Wenn wir einen der kleinen Stachelträger durch den Garten laufen sehen, freuen wir uns jedes Mal. Aber habt ihr euch schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie es den Igeln in Deutschland eigentlich geht?

Wir ehrlich gesagt viel zu wenig. Bis wir eine Igelhilfe besucht haben.

Denn was viele nicht wissen: Der westeuropäische Igel steht mittlerweile auf der internationalen Roten Liste und gilt als potenziell gefährdet. Das bedeutet, dass die Bestände zurückgehen und die Tiere zunehmend unter Druck geraten.

Straßenverkehr, Mähroboter, immer weniger natürliche Lebensräume und ein sinkendes Nahrungsangebot machen ihnen das Leben schwer. Dazu kommen Krankheiten, Parasiten und Verletzungen.

Zum Glück gibt es Menschen, die sich mit unglaublich viel Herzblut um die kleinen Tiere kümmern.

 

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Ein Beitrag geteilt von Maximilian & Lisa Kraft (@zweidiereisen)

Ein Blick hinter die Kulissen einer Igelhilfe

Bei unserem Besuch haben wir Birgit kennengelernt. Sie ist eine von rund 60 Ehrenamtlichen, die sich um verletzte, kranke und geschwächte Igel kümmern.

Und wir hätten vorher wirklich nicht gedacht, wie viel Arbeit dahintersteckt.

Jeden Tag müssen die Tiere gefüttert, gewogen und regelmäßig untersucht werden. Die Gehege müssen sauber gehalten und kranke Igel medizinisch versorgt werden. Manche Tiere benötigen Medikamente, andere spezielle Behandlungen oder besonders viel Wärme und Ruhe.

Birgit hat uns gezeigt, wie sie die Stacheln vorsichtig auseinanderzieht, um die Haut darunter zu kontrollieren. Denn auch wenn ein Igel von außen gesund aussieht, können sich unter den Stacheln Verletzungen, Parasiten oder Hauterkrankungen verstecken.

Besonders wichtig ist außerdem das Gewicht. Viele der Tiere kommen völlig entkräftet in der Station an und müssen erst einmal wieder zu Kräften kommen.

Bei einem der Igel zeigte die Waage während unseres Besuchs 458 Gramm. Für Birgit ein erfreuliches Ergebnis, denn der kleine Patient hatte bereits ordentlich zugenommen.

Aber nicht alle Geschichten beginnen so positiv.

Die Geschichte von Wanda: Von 83 Gramm zurück ins Leben

Besonders in Erinnerung geblieben ist uns Wanda.

Als die kleine Igeldame in die Station kam, wog sie gerade einmal 83 Gramm. Zusätzlich war sie von Fliegeneiern befallen. Ein Zustand, der für einen so kleinen Igel lebensgefährlich werden kann.

Ohne schnelle Hilfe hätte Wanda vermutlich kaum eine Chance gehabt.

Doch die Ehrenamtlichen haben sich um sie gekümmert, sie versorgt und aufgepäppelt. Und tatsächlich: Zwei Monate später hatte Wanda ihr ursprüngliches Gewicht mehr als verzehnfacht!

Eine unglaubliche Entwicklung, oder?

Ganz überstanden hat sie allerdings noch nicht alles. Bei unserem Besuch wurde Wanda gerade wegen eines Hautpilzes behandelt und bekam dafür ein medizinisches Bad.

Solche Pilzerkrankungen können bei Igeln ernsthafte Folgen haben. Unbehandelt können die Tiere sogar ihre Stacheln verlieren.

Das große Ziel ist natürlich, dass Wanda wieder vollständig gesund wird und zurück in die Natur darf. Im besten Fall noch rechtzeitig, um sich auf ihren Winterschlaf vorzubereiten.

Und genau darum geht es in einer Igelhilfe: Die Tiere sollen nicht dauerhaft dort bleiben, sondern nach ihrer Genesung möglichst wieder ein selbstständiges Leben in der Natur führen können.

Wann braucht ein Igel überhaupt Hilfe?

Eine der wichtigsten Fragen, die wir Birgit gestellt haben, war: Woran erkennt man eigentlich, dass ein Igel Hilfe braucht?

Denn nicht jeder Igel, den man entdeckt, muss automatisch gerettet werden.

Igel sind grundsätzlich nachtaktiv. Wenn ihr also abends oder nachts einen munteren Igel durch euren Garten laufen seht, ist das erst einmal völlig normal.

Anders kann es aussehen, wenn ein Igel tagsüber mitten auf einer Straße liegt, apathisch wirkt oder sich völlig ungeschützt in der prallen Sonne aufhält.

Das können Hinweise darauf sein, dass etwas nicht stimmt.

Allerdings gibt es auch Ausnahmen. Beispielsweise können Igelmütter während der Jungenaufzucht tagsüber auf Nahrungssuche gehen.

Entscheidend ist deshalb immer der Zustand des Tieres.

Besonders aufmerksam solltet ihr werden, wenn ein Igel:

  • sichtbare Verletzungen hat oder blutet
  • ungewöhnlich schwach oder apathisch wirkt
  • sich kaum bewegt oder nicht richtig zusammenrollt
  • sehr abgemagert aussieht
  • Fliegeneier oder Maden am Körper hat
  • sich kalt anfühlt oder offensichtlich unterkühlt ist
  • taumelt oder auffällige Atemgeräusche macht

In solchen Fällen solltet ihr möglichst schnell Kontakt zu einer Igelstation oder einem igelkundigen Tierarzt aufnehmen.

10 Dinge, die ihr tun könnt, wenn ihr einen Igel findet

Was aber macht man nun konkret, wenn man einen hilfsbedürftigen Igel entdeckt?

Wir haben die wichtigsten Tipps für euch zusammengestellt.

1. Beobachtet den Igel zunächst

Wenn der Igel gesund wirkt und nachts unterwegs ist, lasst ihn in Ruhe. Nicht jeder Igel braucht menschliche Unterstützung. Bei eindeutigen Krankheits- oder Verletzungszeichen solltet ihr dagegen sofort handeln.

2. Achtet auf Verletzungen und Auffälligkeiten

Schaut aus sicherer Nähe, ob der Igel verletzt ist, Fliegeneier oder Maden aufweist oder ungewöhnlich schwach wirkt. Vermeidet dabei unnötigen Stress für das Tier.

3. Sichert einen hilfsbedürftigen Igel

Wenn der Igel offensichtlich Hilfe benötigt, könnt ihr ihn mit Handschuhen vorsichtig aufnehmen und in eine ausreichend große, ausbruchsichere Box mit Luftlöchern setzen. Legt diese mit Zeitungspapier oder einem Handtuch aus und stellt sie an einen ruhigen Ort.

4. Achtet auf die richtige Wärme

Ist der Igel unterkühlt, kann eine handwarme, in ein Handtuch gewickelte Wärmflasche helfen. Wichtig ist, dass der Igel jederzeit auf eine kühlere Seite der Box ausweichen kann. Vermeidet direkte Hitze.

5. Gebt niemals Milch

Auch wenn man das früher oft gehört hat: Milch ist für Igel ungeeignet. Sie vertragen den Milchzucker nicht und können dadurch schwere Verdauungsprobleme bekommen. Frisches Wasser ist die richtige Wahl.

6. Bietet geeignetes Futter an

Igel sind Insektenfresser. Für eine kurzfristige Notversorgung eignet sich beispielsweise fleischhaltiges Katzen-Nassfutter ohne Soße. Ein geschwächter oder unterkühlter Igel sollte allerdings nicht einfach gefüttert werden, bevor ihr fachkundigen Rat eingeholt habt.

7. Kontaktiert eine Igelstation

Das ist wahrscheinlich der wichtigste Tipp überhaupt. Eine erfahrene Igelhilfe kann einschätzen, ob das Tier medizinische Versorgung benötigt und was ihr als Nächstes tun solltet.

8. Verzichtet auf eigene Behandlungsversuche

Bitte gebt Igeln nicht einfach irgendwelche Medikamente, Flohmittel oder Entwurmungsmittel. Manche Präparate, die für Hunde und Katzen geeignet sind, können für Igel gefährlich sein.

9. Nehmt gesunde Igel nicht einfach mit

Auch wenn die kleinen Tiere noch so niedlich sind: Wildtiere gehören in die Natur. Einen gesunden Igel solltet ihr nicht mit nach Hause nehmen oder an einem anderen Ort aussetzen.

10. Denkt auch an die Zeit danach

Wenn ihr einem Igel geholfen habt, könnt ihr dafür sorgen, dass euer Garten künftig ein sichererer Lebensraum für ihn wird. Denn langfristig ist es am besten, wenn die Tiere gar nicht erst in Not geraten.

Was ihr bestimmt noch nicht über Igel wusstet

Während unseres Besuchs haben wir nicht nur viel über die Versorgung kranker Igel erfahren, sondern auch einige ziemlich spannende Dinge über die Tiere selbst.

Igel haben Tausende Stacheln. Ein ausgewachsener Igel besitzt ungefähr 5.000 bis 7.000 Stacheln. Sie dienen ihm als Schutz vor Feinden. Bei Gefahr rollt er sich zusammen und bildet eine stachelige Kugel.

Igel legen erstaunliche Strecken zurück. Auf der Suche nach Nahrung können sie nachts mehrere Kilometer unterwegs sein. Deshalb sind zusammenhängende Lebensräume und Durchgänge zwischen Gärten so wichtig.

Igelbabys werden blind und taub geboren. Ihre ersten Stacheln sind noch weich und werden erst kurz nach der Geburt deutlich sichtbar. In den ersten Lebenswochen sind sie vollständig auf ihre Mutter angewiesen.

Igel sind keine Obstfresser. Das Bild vom Igel mit einem Apfel auf dem Rücken kennt vermutlich jeder. Tatsächlich ernähren sich die Tiere hauptsächlich von Insekten und anderen wirbellosen Tieren.

Igel können schwimmen. Trotzdem werden Gartenteiche und Pools schnell zur tödlichen Falle, wenn die Tiere nicht mehr herauskommen. Eine flache Ausstiegshilfe kann deshalb Leben retten.

Igel halten mehrere Monate Winterschlaf. Dabei fahren sie ihren Stoffwechsel stark herunter. Ihre Körpertemperatur sinkt und das Herz schlägt deutlich langsamer. Um diese Zeit zu überstehen, benötigen sie ausreichend Energiereserven.

Warum unsere Gärten für Igel immer gefährlicher werden

Was uns besonders nachdenklich gemacht hat: Viele der Gefahren, denen Igel ausgesetzt sind, entstehen direkt in unserer Umgebung.

Wir lieben perfekt gepflegte Gärten, kurze Rasenflächen und ordentlich aufgeräumte Beete. Für Igel sind solche Gärten allerdings oft alles andere als ideal.

Sie brauchen Versteckmöglichkeiten, Laubhaufen, Hecken und ausreichend Nahrung. Wenn immer mehr Flächen versiegelt werden und natürliche Ecken verschwinden, wird es für sie zunehmend schwieriger.

Besonders gefährlich sind außerdem Mähroboter.

Denn anders als viele andere Tiere laufen Igel bei Gefahr häufig nicht weg. Sie rollen sich zusammen und vertrauen auf ihre Stacheln. Gegen die scharfen Messer eines Mähroboters schützt sie das allerdings nicht.

Deshalb solltet ihr Mähroboter niemals nachts oder in der Dämmerung fahren lassen. Auch tagsüber solltet ihr die Fläche vorher auf Tiere kontrollieren.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind Gifte im Garten. Schneckenkorn, Insektizide und andere Pestizide können Igel direkt gefährden oder ihre Nahrungsgrundlage reduzieren.

Und manchmal sind es schon die kleinen Dinge, die einen großen Unterschied machen.

Ein Durchgang im Gartenzaun, eine flache Wasserschale oder ein unaufgeräumter Laubhaufen können für einen Igel unglaublich wertvoll sein.

So könnt ihr euren Garten igelfreundlich gestalten

Ihr braucht keinen riesigen Garten, um etwas für Igel zu tun.

Schon mit ein paar Veränderungen könnt ihr einen wichtigen Beitrag leisten.

Lasst beispielsweise in einer ruhigen Ecke Laub und Reisig liegen. Solche Plätze bieten Igeln Unterschlupf und können auch als Winterquartier dienen.

Pflanzt möglichst heimische Sträucher und Blumen, die Insekten anlocken. Denn wo viele Insekten leben, finden auch Igel mehr Nahrung.

Achtet außerdem darauf, dass Zäune nicht komplett geschlossen sind. Kleine Durchgänge von ungefähr 13 × 13 Zentimetern ermöglichen es Igeln, zwischen verschiedenen Gärten zu wandern.

Auch offene Kellerschächte, tiefe Gruben oder steilwandige Teiche solltet ihr absichern.

Und vielleicht der einfachste Tipp überhaupt: Lasst euren Garten ruhig ein bisschen wilder werden.

Was für uns manchmal unordentlich aussieht, ist für viele Tiere ein wertvoller Lebensraum.

Warum Igelstationen dringend Unterstützung brauchen

Was wir von unserem Besuch besonders mitgenommen haben, ist die enorme Arbeit, die hinter einer solchen Einrichtung steckt.

Viele Menschen stellen sich vielleicht vor, dass dort ein paar Igel gefüttert und anschließend wieder freigelassen werden.

Die Realität sieht allerdings ganz anders aus.

Kranke Tiere benötigen teilweise über Wochen oder sogar Monate intensive Pflege. Sie müssen täglich kontrolliert, gewogen und versorgt werden. Manche brauchen Medikamente, tierärztliche Behandlungen oder spezielle Unterbringungsmöglichkeiten.

Und all das kostet nicht nur Zeit, sondern auch Geld.

Die Menschen, die wir kennengelernt haben, machen diese Arbeit ehrenamtlich. Neben ihrem eigenen Alltag investieren sie unglaublich viel Energie, um möglichst vielen Tieren eine zweite Chance zu geben.

Gleichzeitig stoßen viele Igelhilfen längst an ihre Grenzen. Es fehlt an Platz, finanziellen Mitteln und Menschen, die mithelfen.

Wenn ihr eine Igelhilfe in eurer Nähe unterstützen möchtet, könnt ihr beispielsweise spenden, benötigtes Material zur Verfügung stellen oder euch nach Möglichkeiten für ehrenamtliche Mitarbeit erkundigen.

Auch das Teilen von Informationen kann helfen. Denn je mehr Menschen wissen, woran man einen hilfsbedürftigen Igel erkennt und wie man richtig handelt, desto größer sind die Chancen, dass Tiere rechtzeitig versorgt werden.

Unser Fazit: Manchmal können kleine Dinge ein Leben retten

Wir sind von unserem Besuch mit unglaublich vielen neuen Eindrücken nach Hause gefahren.

Vor allem die Geschichte von Wanda wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Ein kleiner Igel, der mit gerade einmal 83 Gramm in der Station angekommen ist und ohne die Hilfe engagierter Menschen vermutlich nicht überlebt hätte.

Heute hat sie ihr Gewicht mehr als verzehnfacht und hoffentlich bald die Chance, wieder in die Natur zurückzukehren.

Solche Geschichten zeigen, wie wertvoll die Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ist.

Aber sie zeigen auch, dass wir alle Verantwortung tragen.

Wir müssen nicht selbst eine Igelstation betreiben, um etwas zu verändern. Manchmal reicht es schon, den Garten ein bisschen wilder zu lassen, auf nächtliches Rasenmähen zu verzichten oder bei einem verletzten Tier nicht einfach wegzuschauen.

Denn am Ende teilen wir uns unseren Lebensraum mit unglaublich vielen Lebewesen, die auf unsere Rücksicht angewiesen sind.

Und wir finden, die kleinen Stacheltiere haben definitiv verdient, dass wir ein bisschen besser auf sie aufpassen.

Habt ihr selbst schon einmal einem Igel geholfen oder begegnen euch bei euch zu Hause noch regelmäßig welche? Erzählt uns gerne von euren Erfahrungen in den Kommentaren!


Häufig gestellte Fragen rund um Igel

Was soll ich machen, wenn ich tagsüber einen Igel finde?

Beobachtet zunächst seinen Zustand. Ein tagsüber aktiver Igel ist nicht automatisch krank, denn beispielsweise Igelmütter können auch tagsüber Nahrung suchen. Wirkt er allerdings schwach, verletzt oder apathisch, solltet ihr eine Igelstation kontaktieren.

Was darf man Igeln zu fressen geben?

Für eine kurzfristige Notversorgung eignet sich fleischhaltiges Katzen-Nassfutter ohne Soße. Milch, Brot, Obst und Essensreste sind ungeeignet. Bei kranken oder unterkühlten Igeln solltet ihr die Fütterung mit Fachleuten abstimmen.

Wann gehen Igel in den Winterschlaf?

Meist beginnen Igel im Spätherbst mit dem Winterschlaf. Der genaue Zeitpunkt hängt unter anderem vom Wetter, Alter und Ernährungszustand ab. Häufig dauert der Winterschlaf bis März oder April.

Sind Igel in Deutschland gefährdet?

Ja. Der westeuropäische Igel wird seit 2024 auf der internationalen Roten Liste der IUCN als potenziell gefährdet (Near Threatened) geführt. Zu den Bedrohungen zählen unter anderem Lebensraumverlust, Straßenverkehr und der Rückgang geeigneter Nahrungsquellen.

Darf ich einen Igel mit nach Hause nehmen?

Gesunde Igel sind geschützte Wildtiere und dürfen nicht einfach aus der Natur entnommen werden. Verletzte, kranke oder hilflose Tiere dürfen vorübergehend zur fachgerechten Pflege aufgenommen werden. Sobald sie wieder selbstständig überleben können, müssen sie grundsätzlich wieder freigelassen werden.

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